| Neckers
Kreuz in der Bergmecke und die Urkunde aus dem Jahre 1931 |
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![]() "Neckers Kreuz" in der Bergmecke |
Bei der Verfolgung
der Franzosen, die 1813 nach der Völkerschlacht bei Leipzig dem Rhein
zustrebten, zog eine lange Russenkolonne durch unser Ruhrtal. Nicht nur als
Befreier schienen diese Soldaten aufgetreten zu sein. In Freienohl
jedenfalls drang ein Soldat gewaltsam in das Haus der Familie Siepe (Necker)
- damals Mittelstraße (heute St. Nikolaus-Straße), der Kerstholtgasse gegenüber -
ein und bedrohte die Frau des Hauses. Nur ein zu Hilfe herbeigerufener
russischer Offizier konnte den Eindringling vertreiben. Eine abgebrochene
Degenspitze im oberen Türbalken blieb als Erinnerung an dieses schreckliche
Ereignis. |
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Diese "Waldkanzel" existiert schon einige Jahre nicht mehr. Sie wurde im Arbeitseinsatz und von Spenden der Straßengemeinschaft "Bergmecke - Tannenweg - obere Urbanusstraße" durch einen schweren Grauwackenblock aus einem Hellefelder Steinbruch ersetzt. Er ruht als Altarstein auf einem fachmännisch aus Kopfsteinen gepflasterten Plateau. Das Holzkreuz mit dem Korpus,
wurde in den Jahren 1931 und 1976
erneuert bzw. kunstgerecht aufgearbeitet und restauriert. Diese Urkunde hatte
Wilhelm Siepe, Enkelkind von Georg Siepe 1931 zum Gedenken dem
Grundstein beigelegt. Nach den Restaurationsarbeiten wurde die Urkunde
wieder in dem Sockel eingemauert. |
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Urkunde
"Im Jahre 1813 hat mein Grossvater Georg
Siepe, genannt Necker, nach der Befreiung der Russenherrschaft als
Gelöbnis ein Kreuz am Stückelhahn gesetzt.
Literatur:
Haus und Wegekreuze aus alter und neuer Zeit in der St. Nikolaus-Gemeinde zu
Freienohl und Olpe, 1991 Bildnachweis: Karl-Heinz Kordel, 2001
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