Die Plastenbergkapelle
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Die Kapelle auf dem
Plastenberg ließ Frau Christina Margareta von Wesseler, Witibe von Schade,
Frau von Bokkem im Jahre 1731 zu Ehren der Muttergottes errichten.
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| Im Jahre 1911 vermachte die Freiin Walburga v. Devivere der Pfarrgemeinde Calle 300 Mark mit der Auflage, die Kapelle zu unterhalten. Diese glaubte aber, für diese Summe die Last nicht übernehmen zu können, und schlug das Legat aus. Schließlich überließ die letzte Eigentümerin, die Freiin Elisabeth v. Lüninck zu Ostwig, die Kapelle im Jahre 1931 der Pfarrgemeinde Freienohl. | ||
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Da zu dieser Zeit viele
Freienohler arbeitslos waren, übernahm es der Gesellenverein, mit
Unterstützung des SGV und der letzten Eigentümerin die Kapelle zu
restaurieren. 1406 freiwillige Arbeitsstunden wurden in der Zeit vom 21.
Januar 1932 bis zum 31. März 1932 ausgeführt. Währen dieser Arbeit wurde
die Gruft in Anwesenheit des Landeskonservators von Münster geöffnet und
dabei festgestellt, dass in zwei Ebenen neun Personen beigesetzt worden
sind. Am Himmelfahrtstage des Jahres 1932 wurde die Kapelle von
Pfarrer Aloys Becker neu eingeweiht. Das Äußere der Kapelle und ebenso der Innenraum zeigen zum guten Teil noch ihr ursprüngliches Aussehen. Ehedem zierte den Altar sicherlich ein barocke Muttergottesstatue, von deren Verbleib es leider keinerlei Nachricht gibt. |
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Literaturangabe: Kirchen, Kapellen, christliche Zeichen in der St. Nikolaus-Gemeinde Freienohl, 1979 Kunstlandschaft Hochsauerland, Führer zu kunst- und kulturhistorisch interessante Stätten St. Nikolaus Bote, Nr. 34, Juni 1996 St. Nikolaus Bote, Nr. 47, Dezember 1997 Freiheit Freienohl, Dr. Manfred Wolf, 1985
Bildnachweis: |
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