Dönekes - Aber wahr!
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Der Schützenfestbraten So dachte auch Karl, und sagte: "ich
hole mir einen Braten." Um drei Uhr in der Frühe geht er los, sein Gewehr
hat er in die Hose gesteckt, und dann schleicht er den Hohlknochen hoch. Es
dauert gar nicht lange, er traut seinen Augen nicht, die Spinnenweben hängen
ihm auch vor dem Gesicht, kommt ein großer Keiler auf ihn zu. Im Augenblick
ist es ihm doch ein bisschen unheimlich. Er nimmt das Gewehr, lädt, und
schießt, und dann noch einmal und sagt: "verdammt, dieser muss liegen".
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Kruitbüters = Krautbrot (Brot mit
Rübenkrautaufstrich)
Hualknuoken = Hohlknochen = Gebiet um den heutigen Waldfriedhof
Markolwes = Elsternart
kreitz moren = nur von Karl Kerstholt benutzt, mit verdammt annähernd
übersetzt
Keiler = männliches Wildschwein
Literaturnachweis:
Vorstehende Geschichte zu "Dönekes - Aber wahr!" wurde mir von Bernhard
Kerstholt, Freienohl übersandt.
Die Geschichte handelt von seinem Großvater Karl Kerstholt († 1963) der durch
einen Arbeitsunfall beinamputiert war und ein Holzbein trug.
Diese Geschichte steht im Festbuch des
Schützenvereins Freienohl zum 250-jährigen Bestehen (1952).
Chronist H. Sch. ist wohl Heinrich Schaper (Lehrer Schaper) gewesen