| Gasthof "Zur Post" und wie der Name "Hölle" entstand | ||
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Die Gaststätte wurde in den späteren Jahren im Volksmund auch als "Hölle" bezeichnet. Diese Bezeichnung kam aus einem alten Karnevalslied. In den 50er Jahren wurde in der Gaststätte Karneval gefeiert. Clemens Melnik dichtete das Karnevalslied "Nur noch einmal Freienohler Frauen". Der damalige Dirigent des MGV Cäcilia Johannes Kaiser schrieb hierfür die Musik. So heißt es im letzten Vers des Liedes: " Doch ruft mich zum Sterben der knochige Tod, ich bitt' um Verständnis: "o bitt schön mein Gott!" Der Himmel ist geschlossen, die Hölle ist voll." Und da die Gaststätte nicht nur zu Karneval immer voll war, kam es zum Umkehrschluss. Seitdem wurde die Gaststätte auch im Volksmund "Hölle" bezeichnet.
Die Gaststätte war ein
sehr beliebter Gasthof in Freienohl. Der Gasthof war sehr gemütlich
eingerichtet und war bekannt durch gepflegte Getränke. Ein großes
Gesellschaftszimmer stand für Freienohler Vereine oder für
Familienfeiern zur Verfügung. In den Sommermonaten wurde neben dem
Gasthof ein kleiner Biergarten betrieben. In den früheren Jahren wurde
dem Gast "Dortmunder Kronen" oder das "Dortmunder Actien Bier"
angeboten. Später kam als zweite Sorte das "Veltins Pilsener" hinzu. Im Jahre 1990 musste Erwin Geissler aus gesundheitlichen Gründen die Gaststätte schließen. Heute befindet sich in dem historischen Gebäude ein Wohnhaus. Ein weiteres Foto von dem Gasthof finden Sie hier. Ein weiterer Interessanter Link zu ehemalige Gaststätten in Freienohl. |
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Fotos: Erwin Geissler, Freienohl |