Reisebericht - Olympische Spiele in Peking
von Nina Reermann, geb. Reznizak
     

Das Olympiastadion genannt birdnest
Das Olympiastadion genannt birdnest

  Am 14. August 2008 begannen meine Mutter Gisela Reznizak und ich unsere Reise zu den Olympischen Spielen nach Peking. Durch meine Tätigkeit als Laufbahnberaterin / Umfeldmanagerin am Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz / Saarland war der Weg bis zu den Spielen schon mit viel „Mitfiebern“ und „Mitleiden“ verbunden, da nicht alle Athleten die angestrebte Teilnahme aus verschiedenen Gründen erreichen konnten.

Vorort präsentierte sich uns die Stadt Peking von seiner besten und sicher auch vorzeigbarsten Seite. Die Chinesen waren an Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft kaum zu überbieten.

Der zuvor in den Medien angekündigte Smok ist uns während unseres Aufenthaltes kaum bewusst aufgefallen.
Was natürlich nicht zwingend verwunderlich ist, wenn man bedenkt dass sich nur die Hälfte der Autos auf den Straßen befand und sogar um die 300 Fabriken während der Spiele ihre Produktion einstellen mussten. Zu den Highlights unserer Reise zählte aus sportlicher Sicht sicherlich der live miterlebte Olympiasieg von Jan Frodeno im Triathlon, der an unserem Stützpunkt wohnt und trainiert. Aus kultureller Sicht der Besuch der Verbotenen Stadt und der Chinesischen Mauer.
Unterm Strich haben wir jedoch mit allen Athleten mit gefiebert und auch leider wieder mitgelitten, da beispielsweise der Leichte 4er der Männer im Rudern, der zum Großteil mit Athleten aus unserer Betreuung besetz war, leider vorm Finale aufgrund einer Virusinfektion zurückziehen musste.

Ich durfte den Weg verschiedener Athleten die letzten zwei Jahre verfolgen und begleiten. Jeder Athlet hat seine eigene Geschichte und für jeden ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen das größte sportliche Ziel überhaupt. Für viele stellte die Qualifikation schon eine große Herausforderung dar. Diese dann bei den Spielen durch ein erfolgreiches Abschneiden zu krönen, ist wohl der Wunsch eines jeden Sportlers. Zu einigen Begegnungen aus der Heimat ist es in Peking übrigens auch gekommen: Im Vogelnest trafen wir bei den Leichtathletikwettkämpfen Alexandra Kramer, eine Schulfreundin von mir aus Greven-
 

Nach dem Olympiasieg von Jan Frodeno mit seinen Eltern
Nach dem Olympiasieg von Jan Frodeno
mit seinen Eltern

 

stein, die Vorort für den Reiseunternehmer Vietentours tätig war. Ebenso haben wir ein paar schöne Stunden mit Familie Fromm und Annette Schlupp aus Oeventrop verlebt, mit denen wir uns außerdem einen Kampf von Helena angesehen haben.
Die Reisenden Nina Reermann mit ihrer Mutter Gisela Reznizak  

Jetzt gilt es für meine Arbeit „Nach den Spielen ist vor den Spielen“ und London 2012 steht sicherlich schneller vor der Tür als wir momentan denken. Dennoch wird unsere Zeit in Peking unvergesslich für uns bleiben und die bewegenden Momente und Erlebnisse lassen sich nur schwer mit Worten beschreiben oder in Bildern festhalten.

Viele Grüße in die Heimat,

Nina

 


Foto links: Die Reisenden Nina Reermann mit ihrer Mutter Gisela Reznizak

     
Große Freude nach dem Sieg im Triathlon   as Team aus dem Saarland um Daniel Unger und den Eltern von Jan Frodeno

Große Freude nach dem Sieg im Triathlon

  Das Team aus dem Saarland um Daniel Unger
und den Eltern von Jan Frodeno
Meine Mutter auf dem Weg ins sogenannte birdnest   An der Chinesischen Mauer bei leider schlechtem Wetter

Meine Mutter auf dem Weg ins sogenannte birdnest

 

An der Chinesischen Mauer bei leider schlechtem Wetter

     
In der Verbotenen Stadt   Meine Mutter mit Handballspielern im Deutschen Haus

In der Verbotenen Stadt

 

Meine Mutter mit Handballspielern im Deutschen Haus

Im Deutschen Haus mit dem Handballbundestrainer   Mein Kollege Patrick Legroux aus Saarbrücken

Im Deutschen Haus mit dem Handballbundestrainer
Heiner Brand

 

Mein Kollege Patrick Legroux aus Saarbrücken
mit unserer Badmintonspielerin Huaiwen Xu

Das Olympische Feuer   Helena Fromm & ihre Tante Annette Schlupp

Das Olympische Feuer

 

Helena Fromm & ihre Tante Annette Schlupp
im Deutschen Haus

Helena Fromm mit ihrer Tante Annette Schlupp   Ausflug zur Chinesischen Mauer

Helena Fromm mit ihrer Tante Annette Schlupp
und Mutter Petra Fromm

 

Ausflug zur Chinesischen Mauer bei leider
sehr schlechtem Wetter