| Feuersalamander im Küppel |
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Feuersalamander können bis zu 20 cm groß werden. Ihr Kennzeichen:
Schwarz-gelb gefleckt oder längs gestreift. Sie sind die größte und
auffälligste heimische Lurchart. Der Feuersalamander ist weit
verbreitet, vor allem in den Mittelgebirgen; in quellen- und bachreichen
Laubwaldgebieten. Feuersalamander sind individuell erkennbar, weil das Fleckenmuster eines Tieres nie vollständig dem eines anderen gleicht. Auch bleibt das Muster trotz der Häutungen lebenslang unverändert. So konnte man die Größe des Jahreslebensraumes und das mit über 20 Jahren enorm hohe Lebensalter einzelner Tiere ermitteln. Für den Salamander selbst ist die auffällige Färbung bedeutsam, weil sie es seinen Feinden erleichtert, aus unangenehmen Erfahrungen mit derart gefärbten Tieren zu lernen. Das Hautsekret verdirbt den Verfolgern den Appetit und verursacht nach Berührung auch beim Menschen - vor allem an den Schleimhäuten - starke Reizung. Von März bis Mai setzen die Weibchen bereits aus dem Ei geschlüpfte, ca. 3 cm lange Larven in das kühle Wasser kleiner Bäche und Waldtümpel. Nur bei Regen ist das sonst nur nachts aktive "Regenmännchen" auch noch morgens unterwegs. Bericht und Foto: Manfred Schröer |