| Mehlräsling, Röhrenspinne und Radnetz von Manfred Schröer |
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Mehlräsling Der Mehlräsling ist bereits ab Mai bis in den Spätherbst in Wäldern, Wiesen und in Parkanlagen zu finden und weit verbreitet. Die Oberfläche des Pilzes ist matt, samtig (wie Handschuhleder). Der Geruch ist stark mehlartig, daher der Name Mehlräsig. Der Pilz ist in der Nähe des Küppelturmes auf Totholz gewachsen. Er bildet auch Hexenringe. Anmerkung: Der Mehlräsling sollte nur von Kennern gesammelt werden. Er kann mit gefährlichen, giftigen, weissen Trichterlingen verwechselt werden. |
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Röhrenspinne
Diese Netze kann man jetzt am unteren Küppelweg beobachten. Im Trichternetz der Röhrenspinne wird die Beute gefangen, die sich in den kreuz und quer verlaufenden Fäden verfangen. Allerdings befindet sich im Netz ein röhrenförmiger Unterschlupf, in dem sich die Spinne verkriecht und ihren Nachwuchs bekommt. Nach ihrem Tod wird sie von dem Nachwuchs ausgesaugt. |
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Radnetz
Das Radnetz einer Spinne ist normal schlecht zu sehen. Unzählige Nebeltröpfchen machen es jetzt gut sichtbar, gleichzeitig ist es jedoch elastisch und reißfest. Eine tödliche Falle für jedes heran summende Insekt. Praktischerweise verbraucht die Spinne nur wenig Seide für ihr Fangnetz, denn für die körperinterne Seidenproduktion benötigt sie viel wertvolles Körperaufbau-Eiweiß. Das Radnetz auf dem Foto hat einen Durchmesser von ca. 25 cm (bei jungen Spinnen ist das Netz dementsprechend kleiner) und besteht aus 20 bis 60 Meter Seidenfaden. Der Eigentümer des Netzes war leider nicht auffindbar. |