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Stifter Carl Richard Montag veröffentlicht seine Autobiografie und zieht Bilanz |
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![]() Der in Freienohl geborene Carl Richard Montag veröffentlicht seine Autobiografie und zieht Bilanz |
„Der Herbst meines Lebens ist angebrochen. Zeit, Bilanz zu ziehen. Was
werde ich der Welt hinterlassen? Was bleibt? Die Bilder, die ich einst
malte? Die Häuser, die ich baute? Vielleicht. Möglicherweise sind es
aber auch und vor allem meine Ideen und meine Vorstellungen, mein
unerschütterlicher Glaube an eine bessere, gerechtere und friedvollere
Welt. Diese Welt bleibt ein Ideal, gewiss. Ein Ideal, das nie ganz zu
erreichen ist. Aber ich halte es für die vornehmste Aufgabe des
Menschen, mit Kräften danach zu streben.“
So schreibt es der in Freienohl geborene
Carl Richard Montag im
Prolog seiner Autobiografie, die er anlässlich seines 82. Geburtstags am
04. August in Bonn vorstellte.
In seinem Buch ‚Was bleibt‘ erzählt er, wie aus einem jungen Künstler
ein erfolgreicher Unternehmer und schließlich ein engagierter Stifter
wurde.
Die Autobiografie handelt jedoch nicht nur von der ungewöhnlichen
Lebensgeschichte eines außergewöhnlichen Menschen, sondern sie ist
darüber hinaus auch ein spannendes Zeitdokument. Carl Richard Montag
wurde 1929, im Jahr der Weltwirtschaftskrise, in Freienohl geboren.
Er hat als Kind die Nazi-Diktatur erlebt und wurde als Jugendlicher
im Krieg mit Tod und Zerstörung konfrontiert. Den Aufbruch in eine
freiheitlich-demokratische Gesellschaft erlebte er als Befreiung. Er
ist davon überzeugt, dass jeder Einzelne aufgefordert ist, sich für
den Erhalt und die Fortentwicklung eines humanen Gemeinwesens
einzusetzen.
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Das gilt insbesondere für diejenigen, die in besonderer Weise von ihrem
Wohlstand profitieren. In seiner Autobiografie macht er deutlich, warum
für ihn Reichtum und gesellschaftliche Verantwortung zusammengehören.
Carl Richard Montag versteht sein Buch auch als Appell an die Elite
unseres Landes, sich mehr für das Gemeinwesen zu engagieren.
Bei der Vorstellung seiner Biografie vor lokalen und überregionalen
Medienvertretern erläuterte Carl Richard Montag, warum er sich bereits
vor Jahren von seinem beachtlichen Vermögen getrennt und in seinem Namen
eine Stiftungsgruppe –
die Montag Stiftungen –
gegründet hat.
Die Montag Stiftungen sind eine gemeinnützige Stiftungsgruppe mit Sitz
in Bonn. Unter dem Leitgedanken „Handeln und Gestalten in sozialer
Verantwortung“ initiieren die drei operativen Stiftungen Montag Stiftung
Jugend und Gesellschaft, Montag Stiftung Urbane Räume und Montag
Stiftung Kunst und Gesellschaft Projekte und Prozesse vornehmlich in den
Themenfeldern Inklusion, Ästhetische Bildung, Pädagogische Architektur,
Nachbarschaften, Stadtentwicklung und partizipatorische Kunst. Die Carl
Richard Montag Förderstiftung ist die Dachstiftung der Stiftungsgruppe.
Die Autobiografie von Carl Richard Montag ist im Verlag Müller + Busmann
KG, Wuppertal erschienen und kann über den Verlag oder den Buchhandel
bestellt werden.
17 cm x 22,7 cm
Preis: 24,80 EUR |
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