Die Stromversorgung in Freienohl
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Am 17.06.1907 erhielt die Gemeinde Freienohl die Konzession zum Bau einer Stauanlage in der Ruhr, um das Gefälle für eine Wasserkraftanlage nutzen zu können. Freienohl war damit in der Lage, sich auf diese umweltfreundliche Art selbst mit Strom zu versorgen. Diese Investition belastete allerdings die Gemeindekasse außerordentlich, musste doch im Jahre 1909 dafür fast eine halbe Million Mark aufgebracht werden. Im Jahre 1911 bekam Freienohl eine elektrische Straßenbeleuchtung. Die Kapazität des Elektrizitätswerkes war so ausreichend, dass man im Jahre 1910 die Herstellung einer Hochspannungsleitung von Freienohl nach Bockum, Wennemen und Stockhausen planen konnte, um diese Orte mit dem in Freienohl erzeugten Strom zu beliefern.
Durch Vertrag übernahm der Kreis Meschede
1918 die Versorgung dieser Orte, die von da an vom Elektrizitätswerk Bestwig
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![]() Das Wasserkraftwerk Freienohl an der Ruhr (RWE früher VEW) |
Literaturnachweis: Westfälische Rundschau, 24.08.1989 Bildnachweis:
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