| Carl Richard Montag |
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![]() Carl Richard Montag |
Carl Richard Montag wurde 1929 in Freienohl geboren.
Sein Geburtshaus befindet sich im Breiten Weg. Im zehnten Lebensjahr
erlebte er den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und im Alter von
Sechzehn den Zusammenbruch des „Dritten Reiches“, danach den Aufbruch in
eine neue Zeit und Kultur und die Öffnung zur freien Welt. Schon in seiner Jugend war er begeistert für Natur und
Geschichte ebenso war er fasziniert in Musik und Kunst. 1943 erhielt er als Teilnehmer am sogenannten "Musischen Wettbewerb" ein Stipendium für die Bildhauerklasse der HfBK Berlin, eine besondere Auszeichnung für einen Jungen aus dem Sauerland. 1946-1949 besuchte er die Werkschule Münster und übernahm 1950 den väterlichen Handwerksbetrieb, der sich mit Raumgestaltung befasste. |
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Über eine risikoreiche Zeit führte ihn der Weg zum
erfolgreichen Generalplaner und Träger großer, privater und öffentlicher
Bauprojekte.
Carl Richard Montags unternehmerische
Initiativen im Bereich des Bauens und der Architektur gehen
zurück auf das Jahr 1968 und die Gründung der Bauträgergesellschaft
Hausbau Invest (HBI) in Köln und des eigenen Architektur- und
Ingenieurbüros „bauform“ 1979. Es entstanden eine Vielzahl großer
Bauvorhaben in der Bundesrepublik, die Carl Richard Montag als Bauherr
und Generalplaner leitete und verwirklichte. Das umfangreichste
Bauvorhaben in letzter Zeit ist der
T-Mobile-Campus
mit
seinen 5.000 Arbeitsplätzen in Bonn. |
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| Die Carl Richard Montag Förderstiftungen | |||||
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1955 heiratete Carl Richard Montag Elisabeth Hano, die 1989 verstarb. Ihrem Gedenken hat Carl Richard Montag 1992 sein nicht unbeträchtliches Vermögen genommen und angefangen, Stiftungen zu gründen. Die erste Stiftung – die "Elisabeth Montag Stiftung", seit 2006 "Montag Stiftung Bildende Kunst" 1997 die "Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft" sowie 2005 die "Montag Stiftung Urbane Räume". Die "Carl Richard Montag Förderstiftung"
hat die Aufgabe, die ideelle und wirtschaftliche Unabhängigkeit der
gesamten Stiftungsgruppe dauerhaft zu garantieren. Seit 1999 sind diese
Institute in der Villa Prieger in Bonn sowie in umliegenden Gebäuden
untergebracht. Seit 1997 ist er mit Hella Michalik verheiratet. |
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Mit dem Verdienstorden des
Landes NRW ausgezeichnet Für seine außerordentliche Verdienste wurde Carl Richard Montag am 22. April 2009 im Ständehaus in Düsseldorf mit dem Verdienstorden des Landes NRW ausgezeichnet Nachfolgend die Laudatio von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers im Wortlaut: „Im Leben geht es darum, das Einfache zu entdecken und die Kraft, die darin steckt.“ Das ist die Maxime von Carl Richard Montag. Diese Kraft hat er offenbar früh gefunden. Carl Richard Montag baute seinen väterlichen Innenausstattungsbetrieb zu einer heute weithin renommierten Unternehmensgruppe aus. Das Ziel des Architekten und Ingenieurs heißt: menschlich bauen. Er leitete eine Vielzahl von großen Bauprojekten in Deutschland. Das umfangreichste Projekt, das zum Sinnbild seines Anspruchs wurde, ist zweifellos der Bau des T-Mobile-Campus in Bonn. Montags Bewusstsein für humane Architektur, für zeitgenössische Kunst und sozialästhetische Bildung im Sinne des Pädagogen Theo Eckmanns, liegt seinem Engagement zu Grunde. 1992 gründete er die „Montag Stiftung Bildende Kunst“ - die erste von vieren, die allesamt dem Gemeinwohl dienen. 1997 folgte die „Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft“, 2003 die „Carl Richard Montag Förderstiftung“ und schließlich die „Montag Stiftungen Urbane Räume“. Bei allen seinen Bestrebungen hat er das Wohl der Kinder und Jugendlichen im Blick. Er unterstützt sie nicht nur mit Geld, sondern auch mit Know-how. Er tut das, wofür ihm alle Schüler ein Leben lang dankbar sein müssten. Er fördert die Baukultur an und für Schulen. Das heißt: inspirierende Lernumgebung statt Betonklötze. Bauprojekte an den Schulen „Am Domhof“ in Bonn-Mehlem und der „Kettlerschule“ in Bonn-Dransdorf sind bereits verwirklicht. Zu nennen ist auch die die Gründung der Bildungslandschaft Köln Altstadt Nord. Das Projekt trägt den vielsagenden Titel „Lern- und Erfahrungsräume für die Stadt von Morgen im Verbund gestalten.“ Auf die Frage, was ihn, Montag, antreibt, sagt er: „Inneren Reichtum gewinnen wir nur durch eine Haltung, die von Humanität geprägt ist und aus der wir unser Leben und Lebensumfeld gestalten.“ Sein Einsatz für die Kultur, die Stadtentwicklung und die Bildungsplanung ist für Nordrhein-Westfalen beispielhaft. Es ist uns eine besondere Freude, ihn heute für sein Wirken ehren zu dürfen.
Lesenswerter Artikel:
"Was man auch mit
seinem Geld machen kann" -
Ein Porträt des Bonner Stifters Carl Richard Montag von Ulrich Deuter
ist unter dem nachfolgenden Link zu finden.
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Literaturnachweis: |
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