|
Gedenktafel - Juden, jüdische Familien in Freienohl |
||
|
Zum Gedenken an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in den Jahren 1938 bis 1944 Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahnsinns wurden: |
||
![]() Der Davidstern gilt heute vor allem als das Symbol des Judentums und des Volkes Israel. |
Vom Nazi-Regime im
Konzentrationslager, KZ ermordet, vergast: Debora Emmerich, geb. 1881 in Freienohl, vergast im KZ Auschwitz zwischen 1943-1945; sie war verheiratet mit Max Funke, geb. 1867, gest. 1943 in Dinxperlo / Niederlande; ihre Eltern: Alexander Emmerich verheir. mit Jettchen Rosenthal, deren Kinder: Wilhelm, Alma, Debora, Julius, Alfred. Meier Max Jacob (Jacob = Nachname), geb. 1895 in Freienohl, verheiratet mit Jenny Grüneberg, geb. 1883 in Allendorf; deren Kinder: Erich, Henriette, Ilse, Werner und Grete Fanny Jacob, geb. 1921 in Lenhausen (dorthin war die Familie etwa 1910 umgezogen); Grete Fanny Jacob wurde als Elfjährige im November 1942 im KZ Lublin vergast; ihre Eltern wurden auch vergast im KZ Lublin zwischen 1943 – 1945. Henriette Nathan geb. Hertz und ihre Tochter Hilde Fanny Nathan. Henriette Nathan geb. Hertz, geb. 1885 in Grevenbroich bei Köln, verheir. mit Joseph Nathan, geb. 1882 in Beelen / Warendorf, gest. 1931 in Freienohl; ihre Tochter Hilde Fanny Nathan, geb. 1909 in Freienohl. Mutter und Tochter sind 1931 umgezogen nach Köln. Von Köln kommen beide 1939 ins KZ Litzmannstadt / Lodz und werden dort vergast; ihr Sterbedatum ist unbekannt. |
|
|
Gefallen als
deutscher Soldat im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71: Josef Rosenthal, geb. 1846 in Freienohl, gefallen und bestattet 1870 in Wörth; ältester Sohn der Familie Leser Rosenthal verheir. mit Julia Rotschild, deren jüngere Kinder: Sophia, Benjamin, Albert, Hermann, Hedwig, Helene, Julius, Jettchen. (Josef Rosenthal steht auf der Kriegs-Gedenk-Säule rechts vom Alten Amtshaus) Hinweis: Im Stadtarchiv im Alten Amtshaus und dort im Freienohler Archiv sind die zahlreichen Akten einsehbar. Zusammengestellt von Heinrich Pasternak |
||