Hallo plus Geschichte 750 Jahre-Jubiläum sind Zukunft für Freienohl!

Der Gruß „Hallo!“, - seit einigen Jahren von Klein und Groß, von Jung und Alt -, ist
der Gruß für Prosemitismus und gegen Antisemitismus! Doppelt gemoppelt hält
besser: für = pro, gegen = anti. Und genau passend für uns Freienohler zu unserem
750-Jahre-Jubiläum jetzt im Jahr 2022! Der Grund: Hallo ist Geschichte! Und 750
Jahre sind Geschichte. Dazu das sinnvolle Zitat: „Geschichte ist der Humus, auf dem
die Zukunft wächst.“ (Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz)
Zur Geschichte von Hallo:
Als im Mai 1945 zum Ende des Antisemitismus, des Nazi-Regimes, des Zweiten
Weltkriegs die siegreichen amerikanischen Soldaten oft auch als Fußtruppen in
unser Land, in die Dörfer einzogen, da grüßten sie mit „Hallo!“ und schenkten den
Kindern am Straßenrand Kaugummi. Neu und lecker!
Der Gruß Hallo hatte sich entwickelt. Er hat ein Grund-Wort.
Rund um die Jahre 800 und 900 kamen Nord-Europäer als Forscher, Auswanderer,
Missionare, Christen auf ihren Schiffen nach Nord-Amerika. Hier standen sie den
Eingeborenen gegenüber, den Indigenen, Indianern. Unerwartet, ratlos, neugierig...
Sie hatten keine gemeinsame Sprache. Wie sich verständigen? Sie streckten ihre
Arme, ihre leeren Hände in den Himmel. Sie zeigten sich wehrlos, kampflos. Dabei
riefen sie: „Jahweh! Halleluja!“ Auf Deutsch: „Gelobt sei Gott, der Herr!“
„Halleluja“ ist das letzte Wort, die Summe, der Höhepunkt der Psalmen. Das
Gotteslob in der Bibel, der Heiligen Schrift des Alten, des Ersten Volkes Gottes. Von
Israel, von den Juden entstanden, gebetet, gesungen um 200 vor Christus. Also:
Hallo ist Geschichte durch und durch.
Nun zur Geschichte von 750 Jahre.
Nur ein kurzer, aber wohl auch ein besonderer Ausschnitt für Prosemitismus und
gegen Antisemitismus: über 150 Jahre, ab 1800 und noch weiter als bis 1945 das
Zusammenleben Freienohls mit unseren Freienohler Juden. Selbstverständlich in
Home freienohler.de nachlesbar, seitenlang: Aktualisiert: Keine Pogromnacht, kein
Grauer Bus in Freienohl. Freienohler Zusammenleben mit Freienohler Juden. /
Schalom – unsere Gerwinn-Straße. / Brie-Post von Ruth Emmerich-Schnell. /
Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus: 27. Januar, Menorah in der St.
Nikolaus-Kirche.
Zusammengefasst: Unser 750 Jahre-Jubiläum zeigt: Unsere Geschichte ist
gewachsen vom Humus zum Fest, zum 750 Jahre-Jubiläum! Hallo!
Heinrich Pasternak, Juni 2022,dieser Text entstand aufgrund der Begebenheit bei
der Documenta in Kassel.