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Kirche: Mitreden, mitentscheiden, mitgestalten.
Kirche liegen Gelassene, clever offen Lesefähige Religion, Religionen, Christentum, Christen wahrnehmen, als wahr denken Kirchengeschichte rund um 2025 Mitreden, mitentscheiden, mitgestalten.
So praktizieren die ersten Christen im ersten Jahrhundert an Ort und Stelle ihres alltäglichen und politischen Lebens. Das belegt auf 147 Seiten, aktuell formuliert, kommentiert, theologisch an Unis bewährt – 2025 – dieser Autor mit seinem Buch: Martin Ebner: „Mitreden - mitentscheiden - mitgestalten. Tyrolia-Verlag Innsbruck, Wien, 2025, € 15,00. - Martin Ebner, Dr. theol., geb. 1956 in Schweinfurt, Emeritierung 2019, Professor für Theologie des Neuen Testaments in Münster und Bonn, zahlreiche Vorträge, mehrere Bücher. – Das Inhaltsverzeichnis: Vor-Kapitel: Worum es in diesem Buch geht. I. Das Panorama frühchristlicher Gemeindeordnungen. II. Modelle der Gemeindeleitung. III. Konflikte und Korrekturen. IV. Der alte (und neue) Platz der Frauen. V. Von frühchristlichen Gemeinden lernen. – Graphische Zeittafel zur Entstehung der neutestamentlichen Schriften. – Zitate, aus dem Vor-Kapitel: „Segelt das (Kirchen)Boot rückwärts und schwimmen die (gläubigen) Fische in die andere Richtung? Oder: Lässt sich das (Kirchen)Boot mit den gleichen Elementen auch ganz anders zusammensetzen – und bleibt sich dabei selbst treu, nur in einer ganz anderen Form: wie ein Fisch im Wasser, der sich im Strom der Zeit ganz natürlich bewegen kann? Werden in Zukunft die entscheidenden Leitworte: mitentscheiden, mitreden, mitgestalten lauten – anstelle von nur: zuhören, bitten und abwarten?... Der biblische Kanon und die verbindliche Pluralität der Organisationsformen.“ – Im IV. Kapitel berichtet Martin Ebner über diese NT-Frauen: Euodia, Syntyche, Apphia, Phoebe, Junia, Priska, Aquila… - Aus dem V. Kapitel: „Die Zukunft ist nicht prognostizierbar… Ein überraschender Hirtenbrief: Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, ich weiß, in unseren Reihen schlummern viele Talente, die wir bisher links liegen gelassen und nicht zur Geltung gebracht haben. Das war ein großer Fehler. Und das muss jetzt anders werden. Ich gebe meine Vollmacht über die Diözese aus der Hand – und Ihnen in den Pfarrgemeinden alle Freiheit. Denken Sie an das Talentgleichnis und wirtschaften Sie mit den Talenten, die es unter Ihnen gibt. Ich weiß, die eine ist mehr begabt als der andere. Aber keiner hat nichts vorzuweisen. Für den Aufbau einer Gemeinde sind alle Talente gleich wichtig. Berichten Sie mir bitte in einem Jahr über Ihre Erfahrungen. Ich erteile Ihnen dazu meinen bischöflichen Segen.“ Da ging ein Raunen durch die Gemeinden… Eine Jugendliche, die Musik studiert, schlägt vor: „Ich merke, daß Musik die Herzen hebt, und ich bin bereit, ab und zu mit den Gottesdienstbesuchern ein neues Lied einzuüben oder selber einen musikalischen Beitrag zu leisten,“ -
Musik ist ein Schritt in der Ewigkeit. Der Stumme Ochse von Köln, Thomas von Aquin (1225 – 1274), hat nach seiner Vorlesung zu seinen Studenten zuerst auf Latein und dann auf Deutsch gesagt: „Sufficit – Es reicht!“
Heinrich Pasternak, Februar 2026.
