Hallo! Gute Pfingsten! Allen Friggenohlern! Halleluja!

Aufbruch! – Aufbruch? – Neu Denken! – Na dann beim Hallo-Gruß mit dem Halleluja im Denken plus Fühlen!

Zuerst kurz und knapp, dann lang und ausführlich.

Erste Informationen: Alle grüßen mit „Hallo“. Überall, tagsüber. Im TV und allen Medien. Mal laut, mal leise. Mal strahlend, mal nebenbei. Mal mit dem Ton auf der ersten Silbe, mal auf der zweiten Silbe.

Jetzt kurz und knapp: Immer und überall das Grußwort Hallo? Nein. Vor gut tausend Jahren landeten Iro-Schottische Mönche in Nordamerika zur Missionierung. Ihnen gegenüber näherten sich Indianer, Die Missionare merkten: Wir haben keine gemeinsame Sprache. Stille. Auf einmal, - der Heilige Geist? -, da streckten die Missionare ihre Arme nach oben, waffenlos, zum Himmel und riefen; Halleluja! Das letzte Wort der Psalmen. Auf Deutsch: Gelobt sei Gott, der Herr! Das Zusammenleben gelang. Über die Jahre.

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs, 1945, zogen die amerikanischen Soldaten siegreich in Deutschland ein. Auf Dörfern, wo es möglich war, grüßten sie die am Straßenrand stehenden neugierigen Großen und Kleinen, Alt und Jung: Hallo! Hello! Den Jungs schenkten sie Kaugummi. So zeigten sie sprachlos: Friede sei mit euch!

Fast schon: Halleluja! Und jetzt? Hallo in allen Variationen. In allen?

Jetzt vom Grund auf und dann zum Aufbruch mit der Variation: neu denken plus neu fühlen! Bitte langsam, mit kleinen Lese-Pausen.

Gewusst, wo dieses Wort herkommt? Wikipedia weiß das auch. Wenigstens etwas. Mehr steht hier: Doch Vorsicht! Der Gruß „Hallo“ ist eigentlich und ursprünglich etwas für biblisch-religiös Christen! Älteste Quellen für das Wort „Hallo“ werden entdeckt im Hebräischen, im Arabischen und im Aramäischen: in der Sprache Jesus von Nazareth. Lautsprachlich und mit der Betonung auf der zweiten Silbe: ha-lá und ha-lél. Dabei ist nicht gemeint die wohl allen bekannte Bedeutung mit der Betonung auf der zweiten Silbe: halóó: „Hallo!“ – So, jetzt wird es religiös: Das hebräische hallél (mit der Betonung auf der zweiten Silbe) heißt: „Lobt Gott!“ Darin steckt das hebräische Wort „Elohim“ (mit der Betonung auf der letzten Silbe), auf Deutsch: „Gott, der Herr“. Bekannter ist „Halleluja!“ Auf Deutsch: „Lobt Gott, lobt Jahweh!“ Das Wort „Jahweh“ kann dreifach richtig ausgesprochen werden: 1. „ja-we“, erste Silbe betont: 2. „jach-wech“, zweite Silbe betont, „ch“ als Rachenlaut: z.B. Koch; 3. „je-ho-wa“: zweite Silbe betont, „h“ wie z.B. Hans. Übersetzt heißt dieser Gottesname im ursprünglichen Sinn und gründlich: §Ich war immer für euch da – ich bin immer für euch da – ich werde immer für euch da sein!“ (Bibel, Altes Testament, Exodus 3). – Also: Wer mit „Hallo!“ grüßt, kann meinen: „Gelobt sei unser Gott Jahweh!“ Genauer: Der Gegrüßte, der Begrüßte wird ermuntert, gemeinsam Gott-Jahweh zu loben. Ein sehr anspruchsvoller Gruß! Wenn gründlich gemeint. Neuevangelisierung! Und an die Juden gerichtet, an unsere älteren Geschwister im Glauben! – Wenn nicht gründlich gemeint, gedacht, dann gilt der heutzutage oberflächlich hingehuschte Allerweltsgruß. Vielleicht einfach höflicher: „Guten Tag!“ – Ich wünsche Dir einen guten Tag! – Und jetzt wieder und dann weiter zum Neudenken mit unseren Händen, also konkret, praktisch, greifbar nach OBEN: Halleluja!

Nach dem Aufbruch vom spirituellen Vokabular nun noch ein Ausbruch: Internet: Polyglot Bible – Hypertext Bible – Psalm 150: linke Hälfte: Hebräisch: rechte Hälfte: übertragen für Nicht-Hebräer.

Heinrich Pasternak, vor 50 Jahren Reli- und Hebräisch-Lehrer